FAQ

Welche Qualitätsmerkmale sind wichtig?

In Baumärkten und Discountgeschäften werden häufig qualitativ schlechte LEDs angeboten. Im Gegensatz dazu bietet die PP Powerplus GmbH qualitativ sehr hochwertige LEDs an, die die nachfolgend genannten Kriterien aufweisen:

Ausgewogene Leuchtdichten – nicht wenige starke LEDs, sondern mehrere schwache LEDs leuchten. Bei Blickkontakt wird so das Auge nicht geschädigt.
Gute Wärmeableitung – die LED kann gefahrlos angefasst werden, Kühlkörper aus einem Metall sind vorhanden.
Umgebungstemperatur ist vermerkt –  auf der Verpackung oder dem Typenschild ist angegeben, bei welcher Umgebungstemperatur (Tj) das Leuchtmittel getestet wurde.

Welche gesetzliche Richtlinie gibt es?

Die Europäische Union hat gesetzliche Richtlinien verabschiedet, die in nationales Recht umgesetzt wurden:

CE, RoHS, WEEE -> Umsetzung in nationales Recht -> ElektroG

Drei Zertifizierungen sind beim Verkauf von Elektroartikeln in Deutschland und der gesamten Europäischen Union nötig.

Was ist die Farbtemperatur (K)?

Die Farbtemperatur wird in K (=Kelvin) angegeben. Jede Lichtfarbe ich möglich und wird je nach Umgebung gewählt.

Was ist der Farbwiedergabeindex (Ra)?

Die Farbwiedergabe ist ein Qualitätsmerkmal für Licht. Die Farbwiedergabe wird per Index mit der Einheit „Ra“ ausgedrückt. Das „a“ steht dabei für den allgemeinen Index. Dieser kann auch spezifiziert werden (z.B. „R9“ für gesättigtes Rot). Der Index bezeichnet das Maß der Übereinstimmung der Farben eines beleuchteten Objekts im Vergleich mit „perfektem“ Tageslicht. Die Farbwiedergabe ist nicht von einer bestimmten Farbtemperatur abhängig. Leuchten mit nur einer Wellenlänge können auch einen negativen Wert aufweisen, da keine Unterscheidbarkeit von Farben möglich ist.

Was ist die Lichtausbeute?

Die Lichtausbeute bestimmt das Energielabel der Lampe:
Abgestrahltes Licht/Elektronische Leistung = Lumen/Watt.

Typische Werte für Lichtausbeute:

Glühlampe 10 – 15 lm/W
Halogenspots 15 – 25 lZ/W
Energiesparlampe 60 – 80 lm/W
HQL ca. 55 lm/W
HQI 60 – 100 lm/W
LED 80 – 120 lm/W

Was ist die Leuchtdichte?

Die Leuchtdichte ist das Maß für das, was Menschen als Helligkeit wahrnehmen, also für die Lichtstärke pro Fläche. Dies bedeutet, dass eine kleinere Lichtquelle mit derselben Lichtstärke heller erscheint als eine große Lichtquelle. Die Leuchtdichte wird nur für große Flächen (Helligkeit des Himmels oder des Mondes) verwendet, bei kleinen reichen der Lichtstrom oder die Beleuchtungsstärke aus.

Was ist die Beleuchtungsstärke?

Die Beleuchtungsstärke wird in lx (=Lux) angegeben und gibt an, wie viel Licht auf dem Objekt auftrifft.

Es gibt Richtlinien (z.B. VDE), die festlegen, welche Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz vorgeschrieben ist. Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter gemessen.

Was ist die Lichtstärke?

Die Angabe von Candela ist bei Spots eine gute Vergleichsmöglichkeit, da der Raumwinkel nicht berücksichtigt wird. Zusammen mit dem Raumwinkel (sr) kann der Lichtstrom (lm) errechnet werden.

Den Wert von einem Candela erreicht eine typische Haushaltskerze (Candela = Wachslicht [lat.]).

Was ist der Lichtstrom?

Der Lichtstrom wird in lm (=Lumen) angegeben.

Der Lichtstrom ist ein Maß für die gesamte von einer Strahlungsquelle ausgesandte sichtbare Strahlung. Die Lumenangabe auf Leuchten kann also auch nur bei gleichem Raumwinkel verglichen werden.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer LED?

Als Lebensdauer (Licht-Degradation) einer LED wird die Zeit bezeichnet, nach der die Lichtausbeute auf die Hälfte des Anfangswertes abgesunken ist. Leuchtdioden werden nach und nach schwächer, fallen aber in der Regel nicht plötzlich aus. Sie sind unempfindlich gegen Erschütterungen und haben keinen Hohlkörper, der implodieren kann.

In der Regel beträgt die Lebensdauer der LED-Leuchtmittel über 50.000 Stunden.

Die Lebensdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, die bei der Herstellung oder während des Betriebs berücksichtigt werden müssen:

  • Wärme
  • Feuchtigkeit
  • Leuchtdauer
  • Stromzufuhr
  • Halbleitermaterial

Wie ist eine LED aufgebaut?

LEDs bestehen aus vier wesentlichen Bauteilen: LED-Chip, Reflektor mit Kontakt zur Kathode, Golddraht als Kontakt zur Anode, Kunststoff-Linse. Diese Komponenten vereinen und fixieren die anderen Bauteile.

LED-Chips bestehen aus zwei Schichten Halbleitermaterial. Ohne Strom sind diese neutral, andernfalls genügt schon eine kleine Spannung, um einen Stromfluss zu starten. Dabei wächst die Lichtstärke proportional zur Stromstärke.

Was ist Licht?

Licht ist der sichtbare Teil der elektromagnetischen Strahlung.

Was ist LED?

LED kommt von der Abkürzung „Licht emittierende Diode“. Die „Diode“, wie der Ausdruck schon besagt, ist ein elektronisches Bauteil, das auf dem chemischen Element „Silicium“ basiert. Die „Leuchtdiode“ ist also genau das gleiche, nur dass sie durch eine andere Bauweise den Nebeneffekt aufweist, mit dem geringsten Stromfluss Licht zu emittieren (auszusenden). Bei einer Diode muss auf die Polung geachtet werden, vertauscht man Plus und Minus, sperrt sie den Stromfluss. Die Diode ist auf jeder Platine zu finden und wird auch sehr oft zum Gleichrichten von Wechselspannung verwendet.