Freudenberg Kaiserslautern

LED Industriebeleuchtung

Freudenberg Filtration Technologies

senkt den Stromverbrauch im Kaiserslauterer Logistikzentrum erheblich durch den Einsatz von Powerplus LEDs.

Als das neue Logistikzentrum in Kaiserslautern 2013 in Betrieb genommen wurde, war die LED- Technologie für Industriegebäude noch nicht so ausgereift wie heute und noch vergleichsweise teuer. Deshalb hatte der Eigentümer der Immobilie dort zunächst 469 Neon-Doppelröhren installieren lassen. Drei Jahre später nahm der Mieter Freudenberg Filtration Technologies (FFT) die Hallenbeleuchtung kritisch unter die Lupe. Der Leiter der Ingenieurtechnik Ilker Ünen und Elektrotechniker Bernd Dudler prüften eine Umstellung auf LED-Leuchtröhren für die 12 000 Quadratmeter große Halle, ausgenommen der dortigen Büros.

Sie stellten Berechnungen an und veranlassten verschiedene Tests. Letztlich überzeugte die LED- Technologie. Die Vorteile sind vielfältig: Die LED-Lampen von Powerplus für die FFT-Logistik haben mit 50 000 Stunden eine deutlich längere Lebensdauer als die bisherigen Neon-Röhren mit 3 000 Stunden.
Entsprechend sinkt der Aufwand für die Elektriker, per Hubbühne ein kaputtes Leuchtmittel in achteinhalb Metern Höhe auszutauschen. Trotz einer um 100 Watt geringeren Leistung entspricht die Lichtausbeute der LEDs voll und ganz den gesetzlichen Vorgaben.
Längst gilt das etwas kältere weiße Licht von LEDs sogar im Arbeitsumfeld als geeigneter, weil es dem Tageslicht eher ähnelt als Neonlicht und somit Ermüdungserscheinungen besser vorbeugt. Die modernen LEDs sind zudem unempfindlicher gegen Staub, Spritzwasser und hohe Umgebungs- temperaturen als die LED-Röhren früherer Generationen.

„Der weitaus wichtigste Vorteil der LEDs gegenüber den Neon-Röhren ist aber ganz klar die Stromersparnis“, schildert Ünen.

55 Prozent des bisher für Hallenbeleuchtung benötigten Stroms lassen sich durch die neue Lichttechnik von Powerplus einsparen. Das senkt die monatlichen Energiekosten um zirka 2.000 Euro. Der Betrag ist auch deshalb so hoch, weil die Halle rund um die Uhr beleuchtet ist. „Wir schonen wertvolle Ressourcen, reduzieren indirekt den umweltschädlichen CO 2 -Ausstoß und leisten somit einen Beitrag zum Umweltschutz“, sagt Ünen. Er hat schon Pläne, weitere Bereiche am Standort auf die LED-Technologie umzustellen. Vorher wird alles genau geprüft.

Nach drei Jahren soll sich die bisherige Investition amortisiert haben.

Quelle: „Marktplatz, Ausgabe 1/ 23. Januar 2017“

 

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