Notkirche Saarbrücken

LED Powerplus_Kirche_Illumination Lichtkonzept

LED Illumination der Notkirche Saarbrücken durch Powerplus

Die neue LED Beleuchtung der unter Denkmalschutz stehenden Notkirche Saarbrücken am 40er Grab (www.ludwigskirche.de)wurde von der PP Powerplus GmbH realisiert und installiert. 

Die installierte LED-Technik ist äußerst energiesparend. Die Leistungsaufnahme liegt bei rund 2 kW und damit bei lediglich 30% einer vergleichbaren Beleuchtung mit herkömmlichen Halogenstrahlern.

Kirchliche Gebäude

Gerade kirchliche Gebäude stehen im öffentlichen Interesse und daher sollte die Beleuchtung der Architektur und der Umgebung angepasst werden. Auch eine entsprechende moderne Steuerung der neuen LED Beleuchtung sollte berücksichtigt werden, wie hier bei der LED Illumination der Notkirche Saarbrücken.

Warum das mit dem Licht in der Kirche nicht so einfach ist? Weil nicht nur die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Anforderungen berücksichtigt werden müssen, sondern weil die Kirche in erster Linie Raum für die Feier des Gottes-Dienstes ist. Und dem Licht kommt prinzipiell eine zentrale symbolische Bedeutung in der Theologie zu.

In der Gotik kommen die farbigen Kirchenfenster hinzu, in der Renaissance wird viel mit natürlichem Tageslicht gearbeitet, im Barock werden die Lichtquellen auch künstlerisch eingesetzt, im 19. und 20. Jahrhundert spielen farbige Verglasungen wieder eine stärkere Rolle, ab 1920 auch in expressionistischeren Interpretationen – und seit den späten 1960er Jahren können Kirchenfenster bis zum Boden reichen und verstärkt die Außenwelt in den Gottesdienstraum lassen (und umgekehrt).

Licht ist auf jeden Fall immer Thema in Kirchen.

Gerade Licht kann den Kirchraum atmosphärisch aufwerten. Es geht also nicht nur um Helligkeit, sondern um das Zusammenspiel von Licht und Dunkel, von Farben und Raum – und natürlich ganz pragmatischen Bedürfnissen, wie zum Beispiel der Lesbarkeit der Liedtexte. Die Anforderungen sind hoch – was also tun?

Ganz einfach: Nicht alleine bleiben mit dieser Aufgabe, sondern sich informieren und beraten lassen. Schließlich geht es hier um Konzepte, die ja nicht nur für ein- oder zwei Veranstaltungen gemacht werden, sondern auf Dauer angelegt sind. Die Planungsleistungen werden in Rechnung gestellt und dann bei einer tatsächlichen Auftragsvergabe später verrechnet.

Moderne Lichtplanung unterscheidet im Kirchenbau öfter drei Funktionen, die sich zugleich räumlich voneinander unterscheiden lassen: Obere Lichtzone, untere Lichtzone und mittleren Bereich. Bei der oberen Lichtzone geht es darum, die oft hohe Kirchendecke, die in der Architektur eine gestalterisch wichtige Rolle spielt, durch nach oben gerichtetes Licht von Flutern oder Pendelleuchten auch entsprechend zu erhellen. Die untere Lichtzone – Bänke, Gänge, Seiten- und Eingangsbereiche – ist natürlich von praktischen Bedürfnissen und nicht zuletzt auch Sicherheitsaspekten geprägt. Hier können die unterschiedlichsten Leuchten zum Einsatz kommen. Und der mittlere Bereich wird geprägt von Leuchten für die Gestaltung des Luftraums der Kirche – sowohl durch das Licht, das von ihnen ausgeht, als auch durch die Leuchten selbst.